Die Landschaft der mobilen Bedrohungen entwickelt sich ständig weiter. Böswillige Akteure zielen mit Betrug und Malware zunehmend auf unsere meistgenutzten Geräte ab.
Während Android-Nutzer unbestreitbar mehr Cyber-Bedrohungen ausgesetzt sind, hat sich iOS im Laufe der Jahre auch nicht gerade als sicherer Hafen erwiesen. Man könnte sogar argumentieren, dass Bedrohungen, die auf das Apple-Ökosystem zugeschnitten sind, besser für ihre Ziele geeignet sind.
Einige Angriffe auf iOS-Geräte sind sehr zielgerichtet und nutzen millionenschwere Exploits inmitten geopolitischer Bedenken. Andere nutzen inhärente Schwachstellen bei der Implementierung alter Technologien wie SMS aus. Wie auch immer, Angreifer haben viele Möglichkeiten, die Apple-Installation ins Visier zu nehmen. Wenn Sie ein iPhone-Benutzer sind, finden Sie hier einige der wichtigsten Bedrohungen, auf die Sie im Jahr 2024 achten sollten.
Wie bereits in früheren Artikeln auf Hotforsecurity erwähnt, hat der Short Messaging Service (SMS), der auch fünf Jahrzehnte nach seiner Einführung noch verwendet wird, viele Sicherheitsmängel - einer davon ist, dass er ein Hauptangriffsvektor für Betrüger ist. Das liegt daran, dass viele Menschen ihn immer noch als primären SMS-Knotenpunkt nutzen, während Unternehmen auf diesen Kanal angewiesen sind, um mit ihren Kunden zu kommunizieren - von Lieferbenachrichtigungen bis hin zu Multi-Faktor-Codes. Angreifer geben sich als Unternehmen aus, um:
... und die Liste geht weiter.
Apple hat in den letzten Software-Updates zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeführt, um die wachsende Bedrohung durch Betrugsversuche per SMS/iMessage zu bekämpfen. Dennoch müssen die Nutzer wachsam sein und jede verdächtige oder unaufgeforderte Kommunikation als potenzielle Bedrohung betrachten. Für mehr Sicherheit sollten iPhone-Nutzer den Einsatz einer speziellen Sicherheitslösung wie Bitdefender Mobile Security in Betracht ziehen. Die App ist mit einer leistungsstarken neuen Scam Alert-Funktion ausgestattet, die eingehende SMS und Kalendereinladungen automatisch auf Betrug und bösartige Links prüft.
Eine der häufigsten Bedrohungen, die in den letzten Jahren auf iOS-Geräte abzielten, war und ist kommerzielle bzw. geldgierige Spionagesoftware. Sie stellt eine wachsende Gefahr für mit dem iPhone arbeitende Journalisten, Aktivisten und hochrangige politische Persönlichkeiten dar - eine Tatsache, die sowohl von Regierungen weltweit als auch von Apple anerkannt wird.
Söldnerische Spionageprogramme, die in der Regel von staatlich unterstützten Akteuren finanziert und entwickelt werden, nutzen Software-Schwachstellen aus, die von Apple oder White-Hat-Forschern noch nicht entdeckt wurden. Funktionierende Exploits für diese Schwachstellen lassen sich für Millionenbeträge verkaufen und werden in geopolitischen Auseinandersetzungen und Kriegen eingesetzt, um an sensible oder geheime Informationen zu gelangen.
In einem nicht enden wollenden Katz-und-Maus-Spiel hat Apple im Laufe der Jahre regelmäßig Sicherheitsupdates herausgegeben, um die von Spyware-Akteuren ausgenutzten Schwachstellen zu schließen. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Angriffe keine Aktion seitens des Opfers erfordern, was als Zero-Click-Angriff bezeichnet wird. Das bedeutet, dass gezielte Spyware-Angriffe in der Regel unbemerkt bleiben, bis es zu spät ist. iPhone-Besitzer, die das Gefühl haben, eine Zielscheibe auf dem Rücken zu haben, sollten Sicherheitsaktualisierungen stets Priorität einräumen. Personen mit hohem Bekanntheitsgrad sollten außerdem den Sperrmodus immer griffbereit haben, wenn die Situation es erfordert.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist in der heutigen digitalen Welt unverzichtbar geworden, da Kriminelle gelernt haben, fast jedes Passwort zu knacken. Und obwohl eine SMS-basierte 2FA besser ist als gar keine 2FA, bieten Authentifizierungs-Apps sogar noch stärkere Sicherheitsvorkehrungen. Allerdings sind auch 2FA-Apps mit einer gehörigen Portion Risiko behaftet.
Anfang des Jahres kündigte Elon Musk's X (ehemals Twitter) an, seinen Ansatz für die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu ändern, und veranlasste Nutzer, die nicht zu den Blauen gehören, die SMS-basierte 2FA aufzugeben und stattdessen eine Authentifizierungs-App zu verwenden.
Dieser Schritt war ein Anreiz für zwielichtige Entwickler, die App-Stores mit 2FA-Apps zu überschwemmen, die so konzipiert sind, dass die Benutzer hohe Summen für Funktionen zahlen müssen, die ansonsten von legitimen Entwicklern kostenlos angeboten werden.
Diese Methode wird in vielen anderen Apps und Diensten verwendet, nicht nur in Authentifizierungs-Apps. Als Faustregel gilt: Verwenden Sie nur Apps und Dienste von vertrauenswürdigen Anbietern. Vergleichen Sie verschiedene Angebote von unterschiedlichen Entwicklern, damit Sie besser entscheiden können, ob Sie für einen Dienst bezahlen müssen oder nicht.
Neben diesen Hauptangriffswegen, die typischerweise zur Infizierung von iOS-Geräten genutzt werden, gibt es noch viele weitere Bedrohungen, mit denen mobile Nutzer im Allgemeinen konfrontiert sind, darunter:
Mit diesen Tipps können Sie als iPhone-Nutzer in ein sicheres Jahr 2024 starten. Seien Sie sich bewusst, dass sich die mobile Bedrohungslandschaft ständig weiterentwickelt. Daher ist es eine gute Idee, sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Cybersicherheit und die besten Praktiken auf dem Laufenden zu halten. Wie immer sollten Sie die Verwendung einer speziellen Sicherheitslösung für alle Ihre Geräte in Betracht ziehen, um die Vielzahl von Bedrohungen abzuwehren, die es auf regelmäßige Internetnutzer abgesehen haben.
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The meaning of Bitdefender’s mascot, the Dacian Draco, a symbol that depicts a mythical animal with a wolf’s head and a dragon’s body, is “to watch” and to “guard with a sharp eye.”
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